Quelle: "Rock Hard"
Manchmal verstehe ich nicht, warum um die Hellacopters, Gluecifer
und die Backyard Babies so ein Tamtam gemacht wird. Hier zu Lande gibt
es doch auch jede Menge coole Rotzrockkapellen, die Punk, Rock´n´Roll
und Metal munter mischen. Zum Bleistift die kultigen V8 Wankers aus
meiner „Lieblingsstadt“ Offenbach oder eben BETTIE FORD aus Kölle.
Letztgenannte konnten für die Produktion ihres „League Of
Fool“-Erstlingswerks sogar Blackmail-Axeman Kurt Ebelhäuser gewinnen,
in dessen „Tonstudio 45“ in Lahnstein die Aufnahmen über die Bühne
gingen. Für einen authentischen, beinahe livehaftigen Sound wäre also
gesorgt, und an der nötigen Dosis Dreck mangelt es den 15
Eigenkompositionen auch nicht. Zudem entpuppt sich Songwriter Dennis
Schwarz alias Sänger The Don als wandelnde Hitfabrik. Derart viele
Ohrwürmer wie auf „League Of Fools“ sind mir auf einer Scheibe des oben
erwähnten Triumvirats bislang noch nicht untergekommen. Herausragend in
diesem Zusammenhang: ´Ordinary´, ´Little Girl´, ´Bring Me Down´ und
´United´.
Hoffentlich haben Punk´n´Drunk das nötige Kleingeld, um die Rheinländer beispielsweise mit den Bones auf Tour zu schicken.
Verfasser: Buffo Schnädelbach
Note: 8
Quelle: "angelfire.com"
Rating: 6 stars
Gritty, punchy, straight up rock n roll
decadence is what Bettie Ford deliver's on their "League of Fools" cd
that kicks off with a song called "Here We Are" which is basically an
intro about being another rock show, & "Ordinary" leads the way for
catchy riffs, punk attitude, & rock n roll insanity via great songs
that mix punk, pop & rock with loads of attitude! "Sonic Foundry
Vegas" rolls like a runaway freight train with power & carelessness
& this song reminds me alot of early Bad Religion, & the fuzz
guitar tone is killer! "The Day I Missed the Bus To Memphis" is my
personal favorite because it's got a killer rock n roll riff that's
borrowed from oh so many bands before Bettie Ford, & I really think
the best way to describe this band is if you took AC/DC, The Misfits
& Bad Religion & mixed them up properly, that's what Bettie
Ford is like...just really pure, raw, energy, angst, & it's what
rock n roll needs...a little danger! "Here We Were" ends the cd with an
acoustic guitar & vocals, & it's the perfect completion to a
rock n roll overdrive!
Quelle "Terrorverlag"
"Es scheint derzeit im Rock ein zügelloses Bedürfnis nach Uniformität zu
bestehen. Nicht nur ähneln sich die Bands untereinander wie die
sprichwörtlichen Eier, man setzt es sich zudem noch zum Ziel, die
einzelnen Songs eines Albums möglichst ohne die geringsten Abweichungen
runterzurotzen, frei nach dem Motto: Abwechslung ist was für Poser!
Dabei war doch gerade Punk ein singlesorientiertes Genre, das alle drei
Minuten und im Takt der sich auf dem Plattenteller die Hand reichenden
Vinylscheiben neu erfunden wurde. BETTIE FORD haben das verstanden: Das
Cover von “League of fools” mag schwarz-weiß sein, die Musik kommt
schon beinahe in Technicolor daher.
Das kann man übrigens schon erkennen, bevor man sich der Musik dieses
Albums widmet, denn wer eine Scheibe mit einem Song namens „Here we
are“ einläutet, in der Folge bekannt gibt, „Still here“ zu sein, um
sich mit dem Südstaatenschunkler „Here we Were“ zu verabschieden, mag
es ohnehin in Sachen Humor ein wenig subtiler als die Konkurrenz. Dabei
braucht sich die Band in Sachen Rock n Roll Glaubwürdigkeit keine
Sorgen zu machen, wie der volle Aschenbecher, die wie ein
Nuckelfläschchen gehaltene Vodkapulle und das Hustler T-Shirt auf dem
Promofoto beweisen – in Sachen Selbstdarstellung standen hier, wie man
unverblümt zugibt, die BACKYARD BABIES Pate. Im Gegensatz zu den
inzwischen an dem berüchtigten Stockholsyndrom, einer gefährlichen Form
der Diabetes (Zuckerkrankheit) leidenden Schweden aber nimmt man diesen
Jungs die gefährliche Attitüde auch wirklich ab, weil es nicht nur was
für die Augen, sondern auch auf die Ohren gibt. „Ordinary“ ist gleich
zu Anfang ein unverblümt offener Gefühlsausbruch, doch „Sonic Foundry
Vegas“ gibt mit knallenden Drums und markigen Sprüchen den Kurs an:
Wenn Sozialisation Zuhause ist, werden BETTIE FORD ewig Reisende
bleiben. Die im ersten Absatz erwähnten Farbspritzer kommen von
poppigen Chören, minimalistischen Gitarrenmelodien und vor allem
erfrischenden Arrangementideen – so nimmt der Greyhound, den man in
„The Day I missed the Bus to Memphis“ verpasst, gegen Ende noch einmal
unerwartet Fahrt auf. Die Produktion von Kurt Ebelhäuser ist trocken,
doch nie staubig und stellt nicht die Egos der Mitglieder, sondern die
Songs in den Mittelpunkt des Geschehens.
Vielleicht mit einer Ausnahme, denn mit Don Ford , dem Mann am Mikro,
hat die Band einen veritablen Ausnahmevokalisten in ihren Reihen, der
quasi das ultimative Negativ zur vorherrschenden Praxis in den Charts
darstellt: Eine „schöne“ (im Sinne von angenehme) Stimme hat er nicht
gerade, doch was kann dieser Kerl singen – bei „Bring me down“ dürfte
sogar MARIAH CAREY ihre liebe Mühe haben. BETTIE FORD mögen in der Liga
der Bekloppten spielen, um ihre Zukunft brauchen sie sich keine Sorgen
zu machen: Den Stern auf dem Walk of Fame tragen sie ja schon im Logo."
geschrieben von "tocafi"
Quelle "kinkrecords.de"
Bettie Ford kommen aus Köln und wurden eigentlich im Jahr 1998 gegründet,
damals
allerdings unter anderem Namen. Erst als 1999 eins der
Gründungsmitglieder die
Band verlassen hat, einige man sich auf den Namen
Bettie Ford. Seither war die
Band vor allem live sehr aktiv und hat 2001 dann
die erste Single veröffentlicht.
3 Jahr später kommt jetzt auch der erste
Longplayer der Kölner.
Geboten bekommt man auf dem Album 15 Pop-Punk-Songs
mit starkem Rock'n'Roll Einfluss.
Vor allem den Rock'n'Roll-Elementen in den
Songs ist es zu verdanken, dass das Album
nicht schon nach den ersten paar
Songs langweilig wird, wie das bei vielen Pop-Punk
Bands heute der Fall ist.
Und was als nächstes auch sehr positiv auffällt ist die
Abwechslung in den
Songs. Neben langsameren Nummern sind auch etwas schnellere
Nummern dabei,
die kein Bein ruhig stehen lassen. Einziger (und wichtiger) Kritikpunkt
ist
hier, dass das einfach nicht meine Musik ist. Wer auf langsameren
Pop-Punk'n'Roll
steht, der wird hier sicherlich seinen Gefallen finden und
dem kann ich auch raten,
das Album mal anzutesten, ist kann mit der Musik
allerdings nicht viel anfangen. Wird
wohl eine der Bands sein, die in
absehbarer Zeit bei MTViva zu sehen ist (falls das
nicht schon geschehen
ist).
Quelle "Scoolz.de"
Nein, nein, nein ihr kleinen
Schlingel, wer jetzt an die berühmt-berüchtigte Drogen- und
Alkoholentziehungsfarm für Prominente denkt, ist auf dem völlig falschen
Hausboot. Zugegeben: Einen besseren Bandnamen für dreckigen Punkrock kann
man wohl kaum finden. Und wenn man der Bandgeschichte glauben darf,
lernten sich Bettie Ford bei einem Konzert kennen, das so mies war, dass
die Jungs sich dachten: „Was die können (gar nichts), können wir auch
(auch nichts).” Was aus „nichts können” geworden ist, kann man jetzt auf
dem Album „League Of Fools” hören. Und das ist ohne zu übertreiben eine
ganze Menge: vor allem Power, Schnelligkeit und Aggression. Schon nach den
ersten Songs möchte man die Band auf ein Regal mit Social Distortion,
Turbonegro oder den Backyard Babies stellen. Gut, den Kultstatus dieser
Bands müssen sich Lipski, Henseler, Mr. Rock Vegas, Mr. Kluth und Sänger
Don Ford noch verdienen. Aber wer Tracks wie „Ordinary” oder „Bring Me
Down” zustande kriegt, für den sollte auch dieses Ziel leicht erreichbar
sein. Bleibt nur noch zu hoffen, das sich Bettie Ford nicht zu sehr vom
Rock`n Roll Lifestyle vereinnahmen lassen, damit sie nicht doch irgendwann
in oben genannte Klinik eingewiesen werden müssen. Obwohl, auch die würden
sie in Grund und Boden rocken.
[Lars]
Quelle "OP Online"
Bettie Ford nennt sich
die erste Band im Bunde, die nach eigenen Angaben 17% Social Distortion,
8% Ramones, 16% amerikanisches Hustler, 8% Gluecifer, 7% Kalle Schwensen,
15% South West Tatoo, 4% Motörhead, 7% Elvis Presley, 10% Manowar und 8%
Brett Easton Ellis enthalten. Hoch gestapelt, doch nicht gänzlich verfehlt
dieses Rechenbeispiel.
Die Kölner Jungs, die ihre Band 1998
spontan während einem Konzert gründeten, machen genau die richtige Art von
frechem Spaß-Punk, die - einem Antidepressivum gleich - jegliche Unlust
auf ein fröhliches Grinsen vertreibt. Schon beim ersten Track „Here
We Are“ zeigen die fünf Punker, was sie drauf haben und was sie erreichen
wollen. „Hier sind wir, hört unsere Songs, habt einfach Spaß“ lautet die
Botschaft. Der Titel des Albums „League of Fools“ ist auf keinen Fall
Programm. Als untalentierte Nichtskönner offenbaren sich Bettie Ford dem
Hörer nicht, eher als Musiker, denen man den Spaß am Punk anhört. Manchmal
klingen sie ein wenig harmlos, doch fachmännisch halten sie ihr Konzept
von wirklich fetziger "Gute-Laune-Mucke" aufrecht und ziehen ihr Ding
konsequent vom ersten bis zum letzten Track durch. Dies führt allerdings
dazu, dass die Platte auch wenige Veränderungen oder Überraschungen bereit
hält, was sich ein wenig auf den Hörspaß auswirkt.
Bettie Ford
haben jedenfalls noch viel vor, denn im März startet ihre Tournee unter
anderem in Bochum, Hamburg und Köln und ab April geht es dann auf
Europatourne
Quelle "Music Scan"
Das guter Punk´n Roll nicht immer aus Skandinavien, den Staaten oder
England kommen muß, beweisen BETTIE FORD aus Köln mit bravour auf ihrem
ersten Longplayer "league of fools". Sehr schön kombinieren die Jungs
Misfitsmässige Singalongs, das Gefühl von Bands wie Social Distortion
mit der Frechheit und Verspieltheit der Hellacopters und das rotzige
von Turbonegro.. Die Jungs haben sich angeblich im Suff kennengelernt
und auch der Name soll der wohl bekanntesten Drogen und Alkoholklinik
"BETTIE FORD" in nichts nachstehen. Auf "League of Fools" tummeln sich
15 wirklich gute, unterhaltsame, mitreissende Songs, die manch
etablierte wannabe punk´n roll band wirklich blass aussehen lassen. Ihr
solltet den Jungs unbedingt mal euer Ohr leihen oder gleich am 27.03.
in´s Stuttgarter Landespavillon auf ein Konzert gehen um euren Body zu
shaken. Sehr schön ... weiter so!!!
Quelle "Home of Rock"
Seit 1999 exisitert diese Band aus Köln, die Musik macht, wie sie
sonst eher aus Schweden (HELLACOPTERS, BACKYARD BABIES) oder Norwegen
(TURBONEGRO, GLUECIFER) kommt. Mit dem kleinen Unterschied, dass im
Gegensatz zu vielen anderen Genre-Neulingen Sänger Don Ford durchaus
bemüht ist, seine Vocals nicht nur rauszurotzen und auch das
Songwriting durchdachter und vielseitiger ist, ohne dass man jetzt in
den Verdacht hochkomplexer Tongebilde gerät (wir sprechen schließlich
immer noch von Kick Ass Rock).
Das geht schön sleazy und punkig zur Sache, ohne in schwindelerregende
Speedorgien zu verfallen oder undifferenziertes Gebolze abzuliefern und
ist von BLACKMAIL-Gitarren-Guru Kurt Ebelhäuser angenehm tief
ausgelotet.
Hervorzuheben sind insbesondere die Songs Little girl, On my own, No Italian job, Betty Page und die abschließende akustische Version von Here we are.
Deutliches Plus für Eigenständigkeit und größerer Vielseitigkeit gegenüber den zahlreichen Mitbewerbern.Quelle "powermetal.de"
Nach dem Schlaftablettenschock der THE MOBILE MOB
FREAKSHOW-Platte fragte ich mich, ob der heutige Tag noch weitere
solcher Überraschungen für mich übrig hat. Die Punk'n Drunk Records
schienen gnädig und beglückten mich gleich danach mit dem neuen Werk
der Kölner Punkrocktruppe BETTIE FORD mit dem Titel "League Of Fools".
Man sollte sich das Hörerlebnis folgendermaßen vorstellen: Von der
lahmen Freakshow auf unter Null gebremst, in drei Sekunden auf Hundert,
und das mit einem Grinsen im Gesicht.
Die Band (die komischerweise gerade mit den HANSONS auf die Bühne
geschickt wurde) knallt schon von der ersten Sekunde mit einer genialen
Mischung aus Punk und Rock durch den Äther, das so locker und
mitreißend gezockt ist, dass mir stellenweise die Spucke wegblieb. Da
passt wirklich alles: krasse Riffs, krasser Gesang und krasser
Rhythmus, dazu ein Tempo, das beim Hören einen Helm empfiehlt.
Für mich bestand diese Platte aus fünfzig Minuten Dauergrinsen.
Fetzige Singalongs und ein absolut einmalig klingender Sänger passen
sich perfekt in den lockeren Sound ein und spielen so perfekt mit
Tempowechseln und Breaks, dass ich aus dem Staunen nicht mehr raus kam.
"League Of Fools" ist ein Album, das sich absolut nicht verstecken
braucht. Perfekt eingespielt und gut produziert, stellt dieses Album
den Höhepunkt meiner musikalischen Woche dar.
Geile Scheibe!!
Anspieltipps: alles von Minute 0 bis 49:10 (für den pingeligen Chef: Here We Are, Still Here, United)
Quelle "Obrac.de"
Was für ein Name
für eine Rock n Roll Band!! Welche zwei Wörter vereinen Sex, Drugs N
Rock N Roll gekonnter als der Namensträger der berühmtesten Drogen und
Alkoholklinik als Betty Ford. Und soll man der Bandgeschichte glauben,
gehören die fünf Kölner eben in diese Klinik. Man lernt sich mehr oder
weniger im Suff kennen und so. Musikalisch siedeln sich die Jungs in
die Reihe der Backyard Babies und Turbonegro ein. Der vermehrte Support
der Bones legt für mich eher die musikalische Nähe an den Tag, klare
Vorlieben für Harmonien im Stil von Social Distortion sind klar
rauszuhören, was "League Of Fools" einen recht emotionalen Anstrich
verleiht. Besonders die erste Singleauskopplung "Ordinary" sticht da
aus den 15 Songs heraus, ein Ohrwurm, der garnicht Ordinary ist. Sänger
Don Ford hat ein Händchen für feine Hooks, die schön über das
handwerklich etwas unausgereifte Geschrammel getragen werden,und dem
Gesamtbild den nötigen Feinschliff verleihen.
Live haben die Jungs sicherlich auch was zu Bieten, Supports der Bones,
Flaming Sideburns oder Hard Ons legen diese Vermutung nahe.
Quelle "Szenepunkt"
Was kommt mir denn da in die finger?!
Eine scheibe von BETTIE FORD!!!
„league of fools“ heißt diese veröffenlichung. diese band habe ich noch
nie zuvor gehört, aber was mir da in die ohren dringt ist verdammt gut
gespielter melodischer punkrock.
die fette gitarrewand lässt auf „gibson“ und „marshall“ vermuten. genau mein sound.
da stellt sich mir die frage, warum mir noch niemand den tipp gegeben
hat diese band in die plattensammlung auf zu nehmen, schließlich soll
es sie schon eine weile geben.
und ich denke das man hier von qualitativ hochwertigem punkrock
sprechen kann. die scheibe läuft durch und klingt wie aus einem guss,
jedoch ohne dass ein stück wie das andere klingt.
gelungen, würde ich sagen!!! negative kritik habe ich aber dann doch noch an zu bringen:
die aufnahme ist aber vielleicht doch schon etwas ZU fett produziert.
und muss auf ihrer website nur englisch gesprochen werden? auf der
scheibe gibt´s doch auch einen (ja, nur einen) song mit deutschem
titel, trotzdem ein englischer text.
naja, künstlerische freiheit...fazit ist aber, dass die 5 jungs
ordentlich rocken können und wer auf vorwärts treibenden punkrock mit
fettem sound, guten melodien und gutem gesang steht ist hier gut
aufgehoben. ach und ausserdem sind die herren auf tour und zwar mit THE
MOBILE MOB FREAKSHOW und COSMIC BALLROOM!!! ( ZYX)
Quelle "In-Your-Face.de"
Der Titel "League Of Fools" passt wie angegossen, denn die fünfzehn
Songs von BETTIE FORD müssen mit Humor genommen werden. Ihre Musik ist
rustikal, simpel, absolut eingängig und besteht praktisch nur aus
Powerchords. Schöne Melodien wie zum Beispiel bei "Little Girl" und bei
"Last Hope" sind auf jeden Fall dabei, genauso wie der ein oder andere
Gitarrenmelodie-Teil, aber im Großen und Ganzen sind die fünf Punk´n
Roller einfach gestrickte und rauhe Musiker, die offensichtlich Spaß
haben wollen. Schon allein die Namen von Mitgliedern und Kapelle machen
das deutlich: Rock Vegas (Bass), Don Ford (Gesang), Leo Slayer (Drums),
Gitz-o-War (Gitarre) und Silver Revolte (Gitarre) heißen gemeinsam wie
die Gründerin der berühmtesten Entziehungsklinik der Welt.
BETTIE FORD gehören zweifelsohne zu den Bands, die man auf der Bühne
sehen will, an einem Abend, an dem man gut gelaunt ein Paar Bier mit
Freunden zischt. Für mehr reicht es jedoch leider nicht aus, denn es
fehlen einfach die kreativen Zutaten, die zu einem unverwechselbaren
Aroma führen und die musikalischen Feinheiten, die den Hörer dazu
bringen sich ein Album immer wieder anhören zu wollen. Spaß bei Seite -
und es bleibt kaum mehr was übrig.
Quelle "Gaesteliste.de"
Smashing It Up Over Germany! Wer seine Band den Namen Bettie Ford
verleiht, muss schon eine besondere Beziehung zum Alkohol haben.
Klischee oder Attitüde? Oder aber vielleicht sogar Satire, versteckte
Sozialkritik? Wie auch immer, das Quintett Bettie Ford spielt auf jeden
Fall schnellen, aggressiven und recht versierten Punk'n'Roll, der zwar
nicht sonderlich originell und innovativ ist, aber vom stupiden
Drei-Akkorde-Punk ebenso weit entfernt ist. Und wenn dann noch die fünf
Musiker so lustige Namen tragen wie Don Ford (Gesang), Gitz-O-War
(Gitarre), Rock Vegas (Bass) und Leo Slayer (Trommelwerk), ist alles
bestens und die Stereotypen erfüllt. Produziert hat im übrigen Kurt
Ebelhäuser von Blackmail. Und so klingt der muntere Punk'n'Roll von
Bettie Ford denn auch wie eine Mischung aus den Stooges, MC 5, Thin
Lizzy und AC/DC. Getourt ist die Band schon zusammen mit den Hanson
Brothers, Zen Guerilla, Flaming Sideburns, den Bones und Hookers.
Bettie Ford strippen auf "League Of Fools" jeden einzelnen Song auf die
Grundelemente runter - das ist einfach nur purer Punk'n'Roll mit dem
Holzhammer verabreicht.
-Christian Hoffmann-
Quelle "Bleeding.de"
Schwertschlucker und alle, die im Kettenhemd duschen, dürfen gleich zu lesen aufhören.
BETTIE FORD haben mit Metal so wenig zu tun, wie eine Kuh mit Eierlegen.
BETTIE FORD spielen Punkrock. Punkrock der ziemlich nach Sommer, Sonne, Skaten, Surfen und jeder Menge guter Laune klingt.
Wer Vergleiche will, der sei am besten auf Bands wie TURBONEGRO, GLUECIFER oder HELLACOPTERS verwiesen.
BETTIE FORD unterscheiden sich von diesen Bands aber durch etwas
strukturierteres Songwriting und vor allem weniger rotzigen und dafür
cleaneren Gesang.
Für diese CD fällt mir spontan ein super Einsatzzweck ein: Freunde und
Grillfleisch einpacken, ab zum Baggersee, CD reinschmeißen, voll
aufdrehen und spüren, wie die Laune sich merklich bessert.
Spaß macht diese Mucke allemal!
Bleeding Songs: Little girl, On my own, No Italian job, Betty Page
Gesamtwertung: 8.0 Punkte
Quelle "Metal Inside.de"
Hey, ich mutier hier ja fast noch zum Rock’N’Roll Spartenredakteur bei
MI ;-) denn mit BETTIE FORD liegt bei mir gleich die nächste
Genreformation aus dem Hause ZYX in meinem CD-Player. Aber welch ein
passender Name für eine Rock´n´Roll Band – mal ehrlich gibt es zwei
Wörter die noch stärker die berühmten Klischees von Sex, Drugs &
Rock´n´Roll als die der Namensgeberin der berühmtesten Drogen &
Alkoholklinik der Welt ausdrücken könnten?! Wohl kaum und Ford könnte
natürlich auch deshalb sein, da dieser pfiffige Fünfer aus der
deutschen Zentrale jener Autobauer nämlich aus Kölle stammt. Egal warum
und weshalb es gibt sie nun mal und dies schon seit 1999 und dies ist
auch gut so. Kein glattpolierter Superstaract sondern bodenstämmiger
Rock, ständig den Fuß auf dem Gaspedal haltend, immer frische vorne weg
dafür stehen die meisten der 15 songs auf „League Of Fools“. Laut
eigener Angaben treibt man sein Unwesen zwar schon seit einigen Jahren
in der hiesigen Rock´n´Roll und Punkrock Szene aber erst zuletzt auch
durch einige Besetzungswechsel hat man richtig gelernt mit den
instrumenten umzugehen. Durch Tourneen & Shows mit solch
weltbekannten Formationen wie u.a. Psychopunch, The Bones, Zen Guerilla
oder Flaming Sideburns haben sich Bettie Ford über die Jahre zu einem
bekannten (regionalen) Liveact entwickelt. Entstanden nach Vorbildern
wie die Backyard Babies, Stooges, MC 5 oder auch AC/DC stehen diese
Fordjünger wieder für eine rotzigere Art des Rock’N’ Roll und dabei
läuft dem Hörer dieses Album rein wie auf einer rasanten
Achterbahnfahrt, dominiert von schnellen Akkorden, viel Power,
Aggressivität und dank verbesserter Performance auch Professionalität!
Besonders gut gefallen können dabei Tracks wie u.a. „Ordinary“, „On My
Own“ oder „Bring Me Down“ die allesamt Paradebeispiele für den
kompromisslosen Sound von BETTIE FORD sind. Daß sie aber auch mal
anders können beweisen sie mit der wunderbaren Akustik-Country-Ballade
„Here We Were“, die beinahe Gänsehautatmosphäre aufkommen läßt. Die
Jungs geben auf ihrem Debüt „League Of Fools“ wirklich alles was sie
haben und rocken die volle Breitseite, ohne Verstellen, kein Anbiedern
an aktuelle Trends einfach „nur“ Rock’n’Roll in seiner pursten Form.
Manchmal vielleicht etwas Derb, schnell, schmutzig und was nie positiv
genug anzurechnen ist, mit immer viel, viel Melodie.
Quelle "Burnersound.de"
Das guter Punk´n Roll nicht immer aus Skandinavien, den Staaten oder
England kommen muß, beweisen BETTIE FORD aus Köln mit bravour auf ihrem
ersten Longplayer "league of fools". Sehr schön kombinieren die Jungs
Misfitsmässige Singalongs, das Gefühl von Bands wie Social Distortion
mit der Frechheit und Verspieltheit der Hellacopters und das rotzige
von Turbonegro.. Die Jungs haben sich angeblich im Suff kennengelernt
und auch der Name soll der wohl bekanntesten Drogen und Alkoholklinik
"BETTIE FORD" in nichts nachstehen. Auf "League of Fools" tummeln sich
15 wirklich gute, unterhaltsame, mitreissende Songs, die manch
etablierte wannabe punk´n roll band wirklich blass aussehen lassen. Ihr
solltet den Jungs unbedingt mal euer Ohr leihen oder gleich am 27.03.
in´s Stuttgarter Landespavillon auf ein Konzert gehen um euren Body zu
shaken. Sehr schön ... weiter so.
Nicola Carriere
Quelle "WallsOfFire.de"
Solche Geschichten schreibt nur der Rock`n`Roll: da treffen sich drei junge Rocker auf einem Konzert der japanischen Maniacs von Guitar Wolf und beschließen einfach so eine eigene band zu gründen. Das war vor sechs Jahren. Heute, nach einigen Line-Up-Wechseln ist die illustre Truppe auf eine Gesamtstärke von 5 Mann angewachsen, schimpft sich Bettie Ford und hat mir ihrer erste vollständigen CD „League Of Fools“ ein absolut heißes Eisen am Start. Ganze 15mal gibt es hier die Vollbedienung in Sachen melodischem Punk`n`Roll und nicht selten fühlt man sich an die ganz Großen dieses Genres erinnert. Ein bisschen Backyard Babies, eine Prise Social Distortion (speziell in Sachen Melodik) und dazu noch einige Elemente aus der skandinavischen Rotzrock-Szene, jaja, die Einflüsse von Bettie Ford sind überall deutlich zu erkennen. Von der ersten Minute an gibt es mit Uptempo-Punkrockern wie „Here We Are“, „Der Antichrist“ (saucool!) und „No Italian Job“ einen ordentlichen Arschtritt. Hinzu kommen gute-Laune-Hymnen wie „Bored, Drunk And Destructive“ und „Still Here“, die ganz klar zeigen, dass der Spaßfaktor bei dieser Kölner Band im Vordergrund steht. Und damit dieser auch oft genug auf den Hörer überspringt gibt es in Form der melodischen Stücke „Sonic Foundry Vegas“, „Last Hope“ und „Ordinary“ auch genügend Stoff, den man direkt nach dem ersten Hören lauthals mitgrölen kann. Mit „United“ folgt zum Ende hin ein satirischer Seitenhieb auf die gesamte True-Metal-Gemeinde bevor dann nach der Akustik-Nummer „Here We Were“ endgültig Schluss ist. So unbeschwert, frisch und cool wie Bettie Ford klingen in diesem Genre nur die wirklich großen Gruppen und wenn die Band auf ihrer anstehenden Clubtour ähnlich überzeugen kann wie auf „League Of Fools“, dann können sich die Kölner schon sehr bald in die Reihe so wohlklingender Namen wie The Hellacopters, Social Distortion und Gluecifer einreihen. 9 Punkte – Tendenz steigend!
Quelle "Daredevilrecords.de"
Bettie Ford from Germany are one of the new hopefulls in the Rock`n`Punk`n`Roll scene! And this is right! These 15 tracks, produced by Kurt Ebelhäuser from Blackmail are really great. Songs like SONIC FOUNDRY VEGAS or LITTLE GIRL go right in your brain and will be there for hours! They integrate some Pop-elements (especially on the vocal side) and that gives the band a wider horizon. NO ITALIAN JOB or ON MY OWN are great tracks and if you like the Backyard Babies or the latest Turbonegro with more pop influences - try this! I think that is the right stuff for you! Not 100% my style, but sounding very professional. With the right support from their label they will get big!
Quelle "Discover.de"
2004: Köln wird von Elektro-Mob regiert. Gut, dass es das legendäre
Underground im Stadtteil Ehrenfeld noch als kleine Oase der
handgemachten Musik gibt. Dort finden nicht nur fantastische Punk-Gigs
in passender Atmosphäre statt, sondern dort haben sich auch Bettie Ford
gegründet. Nach einigen Jahren im Probraum und vielen Alkohol-Abstürzen
sind die Kölner jetzt mit ihrem ersten Album am Start. Und wenn die
Bones nicht gleichzeitig mit ihrer dritten Veröffentlichung aus dem
Quark gekommen wären, hätten Bettie Ford den Titel des "Rock-Albums des
Monats" problemlos von mir verliehen bekommen. So hat das Quintett um
Haaresbreite das Nachsehen. Aber allein der Vergleich mit den Bones
zeigt, was man als Fan wissen muss: Hier wird fetter, dreckiger
Rock'n'Roll zelebriert. Und was man bei Bands wie den Hellacopters
zuletzt vermisste – knallende Ohrwürmer – gibt es auf "League Of Fools"
kübelweise. Schlechte Songs? Fehlanzeige. Vom Opener "Here We Are" bis
zum Outro "Here We Were" mischen sich Einflüsse aus den Bones, Social
Distortion, Ramones und glücklicherweise nur ganz selten mal Jimmy Eat
World ("Ordinary") zu einer beeindruckenden Rock-Melangerie. Und wer
Betty Page würdigt, hat sowieso gewonnen!
Quelle "Punk-and-Roll.de"
Die Jungs aus Köln wissen, wie sie meinen Ohren was gutes tun können.
Klare Gitarren, schöne Solos und sehr geil eingängige, schnelle Stücke
- um es mal auf den Punkt zu bringen. Trotz mehrfachem Hören ist keine
langeweile zu erwarten. Mit der Scheibe brauchen sie sich auf keinen
Fall hinter den Herren aus Skandinavien verstecken. Als Anspieltips
würde ich gleich den ersten Track "Here We Are" und "Last Hope"
empfehlen. Das soll aber nich heissen, dass sich die anderen Stücke
verstecken müssen... Die Scheibe gehört eindeutig zu den besten, die
mir in den letzten Wochen unter die Finger gekommen sind.
Quelle "Mainstage.de"
Bettie Ford sind eine neue Combo aus Köln, die via Zyxx ihr Debütalbum
„League of Fools“ herausgebracht haben. Und ich wage an dieser Stelle
die Prognose, dass man noch viel von Bettie Ford hören wird. Aber gehen
wir noch einmal einen Schritt zurück. „League of Fools“ bietet 15 Songs
im melodischen Punk N Roll Stil. Der Ohrwurmcharakter der Songs ist
dann auch das erste was neben den guten Melodien auffällt. Musikalisch
erinnert das Ganze irgendwo ein wenig an die Peepshows.
Man kann wirklich sagen, dass „League of Fools“ ein gutes, recht
eigenständiges Album geworden ist. Besonders die Produktion und die
Songauswahl stechen positiv heraus. Im großen und ganzen also verhänge
ich hier ein eher positives Prädikat, wäre da nicht der einzige Punkt,
der den Gesamteindruck in meinen Augen schmälert. „League of Fools“
erscheint von Anfang an, sehr eingängig, vielleicht ein wenig zu
eingängig. Nach dem zweiten Hören, konnte ich die meisten Songs schon
mitsingen, wodurch ich mir dieses Album leider recht schnell überhören
werde.
Dennoch bleibt festzuhalten, dass „League of Fools“ der erste
Meilenstein auf einer großen Karriere von Bettie Ford sein kann und das
dieses ganz gute Album die Band sehr weit bringen wird. Trotz
Einschränkungen, gutes Album!
Quelle "Ka-News.de"
"Hey You Drunken Bastards And Beautiful Ladies, Welcome To Our New
Exciting Show!" So begrüßen echte Rocker ihr Publikum und Bettie Ford
zählen sich zweifelsohne dazu. Namensgeberin der 1999 gegründeten Band
ist die berüchtigte Drogen- und Alkoholklinik und hinter ihrem
musikalischen Pendant steckt nicht nur jede Menge Schein, sondern
mindestens genauso viel Sein: Sänger Don Ford schreit im
Hochgeschwindigkeitsrausch ins Mikro während der Rest leidenschaftlich
die Instrumente malträtiert, symptomatisch: "Bored, Drunk And
Destructive". Die Texte auf Bettie Fords Debüt "League Of Fools" (Punk
'n Drunk Recordings/ZYX Music) bewegen sich stets zwischen feschen
Girls, reichlich Promille und latentem Größenwahn. Das zeugt nicht eben
von Ideenreichtum - die musikalische Umsetzung dagegen um so mehr.
Die Jungs selbst zieren selbstverständlich die obligatorischen
Flammen-Tattoos sowie richtig schlechte, aber klischeegerechte
Künstlernamen - Poser allererster Güte eben. Umso erstaunlicher, dass
Rock Vegas (Bass), Don Ford (Gesang), Leo Slayer (Drums), Gitz O' War
(Gitarre) und Silver Revolte (Gitarre) richtig gute Mucke fabrizieren.
Und dass nicht nur schnell und laut: Beim Rausschneißer "Here We Were",
die Unplugged-Version des Openers "Here We Are", beweist das Quintett
gar ein Händchen fürs Instrument.
Ansonsten werden bei Bettie Ford jedoch andere Saiten aufgezogen:
Rotzig, rockig und vorlaut brettern die Jungs ihren gut gespielten
Punkrock in bester "Kick Ass"-Manier herunter. Mit ihrem
Ramones-Gluecifer-Motorhead-Mix erspielten sie sich live bei Tourneen
und Shows mit Psychopunch, The Bones, Zen Guerilla oder den Flaming
Sideburns bereits eine große Fangemeinde, die im Grunde gar nicht
anders kann als dem Pogo zu frönen. Bettie Ford, das ist Punk 'n' Roll
bester Machart. Nebenwirkung: Mögliche mentale und physische
Abhängigkeit. (nat)
Quelle "Soundbase-Online.com"
Wir schreiben das Jahr 1998. Im Wonnemonat Mai lernten sich die drei
Herren Steini, Lipski und Henseler im Kölner Underground bei einem
Guitar Wolf Konzert kennen und beschlossen miteinander eine Band zu
gründen. Ein Schlagzeuger und zwei Gitarristen waren damit schnell
gefunden. Fehlte nur noch ein Bassist und ein Sänger, um die Band zu
komplettieren. Den Posten des Bassisten konnte man recht schnell mit
Mr. Rock Vegas besetzen, der noch nie ein Instrument in der Hand
gehalten, geschweige denn gespielt hatte, aber aussah wie Mike Ness’
jüngerer Bruder persönlich. Durch Mr. Hensler kam Don Ford als Sänger
an den Start. Damit war die Band die sich zunächst „No.8 Birdshot“
nannte geboren. Mit ganzen vier Songs und insgesamt 18 Minuten Programm
vor knapp 800 Leuten spielten die Jungs ihren ersten Auftritt am
21.12.98 in der Frankfurter Batschkapp.
Jetzt lassen die Jungs die sich fort an „Bettie Ford“ nennen das erste
Full Lenght Album auf den Musikmarkt los. Und eines lässt sich schon
vorab sagen: Die Scheibe ist ein wahrer Burner! Beschrieb noch der
Rezensent in der „Backyard Babies“ Rezension, des aktuellen Albums
„Stockholm Syndrome“ den Verlust der Identität der meisten Schweinerock
Bands, so kommt mit dem Album „League of Fools“ von „Bettie Ford“ der
Gegenbeweis.
„Bettie Ford“ besitzen die Roheit der alten „Hellacopters“, die
Rotzigkeit der frühen „Backyardbabies“ und die Energie von „Gluecifer“.
Die Einflüsse der genannten Bands sind kaum zu überhören. Neben
„She-Male Trouble aus Berlin, brauchen sich „Bettie Ford“ in keinster
Weise vor den Skandinavischen Vorzeige-Schweinerocker verstecken. Ganz
im Gegenteil. „Bettie Ford“ spielen Schweinerock in reinster Form.
Die Titanen den Genres sollten sich bei den Jungs eine Scheibe
abschneiden, da diese sich im Lauf der Zeit und Labelwechsel ihre
Energie und Rotzigkeit verloren haben. Wollen wir hoffen, dass „Bettie
Ford“ ganz ihrer Sache treu bleiben.

